Kompatibilität der Persönlichkeitstypen, ehrlich betrachtet
Wähle zwei der 16 Typen und sieh, was sie gemeinsam haben, wo sie aneinandergeraten und was in Liebe, Freundschaft und Beruf hilft.
Alle 136 Kombinationen
Such deinen Typ in der linken Spalte und wähle dann den anderen Typ. Kombinationen desselben Typs stehen auf der Diagonale.
Warum geben wir keinen Kompatibilitätswert in Prozent an?
Wer nach der Kompatibilität von Persönlichkeitstypen sucht, findet viele Seiten mit Prozentwerten oder Ranglisten der „besten Paare“. Für solche Zahlen gibt es aber keine Forschungsgrundlage: Keine Studie hat die Zufriedenheit von Paaren nach ihrer Typkombination verglichen und dabei Unterschiede gefunden, mit denen man Kombinationen bewerten könnte.
Was große Studien dagegen zeigen, ist überraschend: Ähnlichkeit spielt kaum eine Rolle. In nationalen Daten aus Australien, Großbritannien und Deutschland erklärte die Ähnlichkeit der Persönlichkeiten beider Partner kaum etwas von ihrer Beziehungszufriedenheit.[1]
Die Qualität einer Beziehung hängt mehr von den Merkmalen jeder Person ab als von der Kombination: vor allem davon, ruhig zu bleiben (emotionale Stabilität), rücksichtsvoll zu sein (Verträglichkeit) und Versprechen zu halten (Gewissenhaftigkeit). Und diese Merkmale verändern sich mit dem Alter und durch Anstrengung. Statt einer Punktzahl erfährst du hier deshalb, wo zwei Typen meist gut zusammenpassen, wo sie oft aneinandergeraten und was ihr dagegen tun könnt.[2][4]
Die 16 Typen
Ein Typ ist ein Durchschnitt. Mach den kostenlosen Test und vergleiche dann deine tatsächlichen Werte in den sechs Merkmalen mit denen einer anderen Person.
Quellen
- Dyrenforth, P. S., Kashy, D. A., Donnellan, M. B., & Lucas, R. E. (2010). Predicting relationship and life satisfaction from personality in nationally representative samples from three countries: The relative importance of actor, partner, and similarity effects. Journal of Personality and Social Psychology, 99(4), 690–702.
- Malouff, J. M., Thorsteinsson, E. B., Schutte, N. S., Bhullar, N., & Rooke, S. E. (2010). The five-factor model of personality and relationship satisfaction of intimate partners: A meta-analysis. Journal of Research in Personality, 44(1), 124–127.
- McCrae, R. R., & Costa, P. T. (1989). Reinterpreting the Myers-Briggs Type Indicator from the perspective of the five-factor model of personality. Journal of Personality, 57(1), 17–40.
- Roberts, B. W., Walton, K. E., & Viechtbauer, W. (2006). Patterns of mean-level change in personality traits across the life course: A meta-analysis of longitudinal studies. Psychological Bulletin, 132(1), 1–25.